Wie gelingen zugleich Individualisierung und Teamfähigkeit in Montessorischulen?

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Dies gelingt durch geeig­ne­te Rah­men­be­din­gun­gen: Indi­vi­dua­li­sie­rung geschieht in Montesso­ri­schu­len vom Kind aus durch die freie Wahl der Arbeit und berück­sich­tigt das Inter­es­se des Kindes und sogar die Tages­form. Team­fä­hig­keit wird durch die Bildung alters­ge­misch­ter Lern­grup­pen begüns­tigt, in denen jedes Kind sich als rat­su­chend oder helfend erleben kann. In der Frei­ar­beit ist auch die Wahl der

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Was bedeutet „Kosmische Erziehung“?

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Dieser Begriff stammt von Maria Montesso­ri und wird heute in der Montesso­ri­schu­le für alle Lern­be­rei­che ver­wen­det, die das Wissen der Welt ver­sam­meln (es gibt keine auf­ge­split­te­ten Unter­richts­fä­cher wie Geo­gra­fie, Geschich­te, Biologie, Physik, Chemie). Maria Montesso­ri erkannte, dass alles in unserem Kosmos mit­ein­an­der in Bezie­hung steht – die belebte wie die unbe­leb­te Materie. Dieses Bezie­hungs­ge­flecht und

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Welche Erziehungsvorstellungen der Eltern begünstigen einen Schulerfolg in Montessorischulen?

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Hilf mir, es selbst zu tun!“ ist der Aus­spruch eines Kindes im Montesso­­ri-Kin­­der­haus. Er wurde zum Leitsatz für alle Montesso­ri­päd­ago­gen und erinnert daran, dass Kinder selbst­stän­dig werden wollen und dass sie Ver­ant­wor­tung über­neh­men wollen. Dieser Leitsatz sollte auch in den Familien gelten. Was sollten Eltern noch beachten? Gebor­gen­heit und Liebe schenken, durch ver­läss­li­che Tages­ab­läu­fe Sicher­heit

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Wie stehen Montessorischulen zum Umgang mit dem Computer?

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Der Umgang mit dem Computer wird alters­ent­spre­chend von der Unter­stu­fe an gelehrt – wobei in der Unter­stu­fe der Schwer­punkt auf dem han­deln­den Lernen mit den Montesso­­ri-Mate­­ria­­li­en liegt. Der Umgang mit Hardware, Software und Internet ist für Schüler der Mit­tel­stu­fe und der Ober­stu­fe jedoch eine Selbst­ver­ständ­lich­keit.

Lernen die Schüler genug, wenn so viel Freiarbeit stattfindet?

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Ja, aber sie lernen auf eine andere Art. Viel­fäl­ti­ge Erfah­run­gen und auch ver­glei­chen­de Studien mit Regel­schu­len zeigen, dass Kinder und Jugend­li­che in Montesso­ri­schu­len gleich viel lernen. Sie erwerben dabei aber zusätz­lich beson­ders hohe Kom­pe­ten­zen in der Arbeits­pla­nung und in der selbst­stän­di­gen Arbeit sowie in der Koope­ra­ti­on an gemein­sa­men Arbeits­vor­ha­ben. Die freie Wahl der Arbeit in

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Findet eine Berufsvorbereitung statt?

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Ja. Schüler der Montesso­ri­schu­len führen beson­ders viele Praktika durch. Außerdem instal­lie­ren Montesso­ri­schu­len Pra­xis­fel­der, in denen die Schüler in echten Situa­tio­nen lernen, sich zu bewähren und Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Maria Montesso­ri ver­wen­de­te für dieses Arbeiten ab Klasse 7 den Begriff „Erd­kin­der­plan“.

Stimmt es, dass in Montessorischulen jahrgangsgemischt gearbeitet wird?

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Ja, das stimmt und es hat einen guten Grund. In allen anderen gesell­schaft­li­chen, poli­ti­schen und sozialen Berei­chen arbeiten und leben Menschen in alters­ge­misch­ten Struk­tu­ren. Warum also nicht auch in Schulen? In alters­ge­misch­ten Klassen lernen Kinder, Hilfe zu leisten und Hilfe zu emp­fan­gen. Beides ist wichtig für die geistige und soziale Ent­wick­lung der Her­an­wach­sen­den. Alters­ge­misch­te Klassen

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Stimmt es, dass es an der Montessorischule keine Noten und kein Sitzenbleiben gibt?

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An Montesso­ri­schu­len in freier Trä­ger­schaft wird grund­sätz­lich bis Klasse 8 auf Noten und Sit­zen­blei­ben ver­zich­tet. Die Lehrer geben statt­des­sen indi­vi­du­el­le Beur­tei­lung und treffen sich regel­mä­ßig mit dem Schüler und seinen Eltern zu einem Refle­k­­­ti­ons- und Ziel­ge­spräch. Nicht allein der Wis­sens­stand sondern die Gesamt­ent­wick­lung ist ent­schei­dend.